Thai Massage

Die Wurzeln der thailändischen Massage liegen in der indischen Ayurvedamedizin und sind eine Kombination aus rhythmischer Akupressur, verbunden mit komplexen Dehnungselementen sowie dynamisch-harmonischen Bewegungen. Sie gibt die Möglichkeit den Energiefluss positiv zu verändern. Das heißt, Stauungen werden abgebaut, Spannungen ausgeglichen und geschwächte Körperpartien können aktiviert werden. Somit trägt die Thaimassage zur Steigerung von körperlicher Flexibilität und Wohlbefinden bei.Bei dieser Massageform steht die Natur des Menschen als ganze Einheit im Vordergrund. Dabei konzentriert man sich auf das Zusammenwirken von Natur, Körper, Geist und Seele, wobei man sich im Unterschied zu den klassischen Massageformen weniger an der menschlichen Anatomie als vielmehr an den so genannten Energielinien und -feldern orientiert. Hier werden lokale Punkte massiert, die mittels der Fernwirkung auch innere, beziehungsweise entfernt liegende Organe positiv beeinflussen können. Aus diesem Grunde muss auch kein Massageöl zur Anwendung gebracht werden. Allerdings kann durch die Verwendung spezieller Kräuteressenzen die Wirkung der Massage in einzelnen Fällen noch verbessert werden. Durch Dehnungs- und Streckungstechniken am gesamten Muskelapparat wird die lokale Durchblutung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur erreicht. Auf der körperlichen Ebene kann ein Abbau von Verspannungen und Verhärtungen, Lockerung des gesamten Bewegungsapparates sowie die Anregung von Kreislauf und Stoffwechsel im Mittelpunkt stehen.Ihre zentrale Wirkung entfaltet die Traditionelle Thai-Massage jedoch auf der geistig-seelischen Ebene. Indem sie präventiv ausgerichtet ist, gibt sie den Menschen die Möglichkeit eines inneren Ausgleichs, der Ruhe und Regeneration als auch der Harmonisierung des meist sehr strapazierten Nervensystems. In der Gesamtheit kann ein als äußerst angenehm empfundener Entspannungszustand erreicht werden.